Präventionsansatz

Wir bewegen uns immer weniger. Experten raten von einer Stunde täglicher Bewegung. Aber wie schaffen wir es, auf lange Sicht hin solch eine Bewegungsgewohnheit zu etablieren? Die Folge unserer Inaktivität sind Verletzungen und chronische Schmerzen. Beides Modalitäten, die uns von der Ausübung verschiedener Sportarten, die uns früher mal Spaß machten, oder sportlichen Aktivitäten mit den eigenen Kinder fernhalten. Wir brauchen also eine weiterreichende Perspektive, eine holistische Perspektive. Eine Perspektive, die auf eine generelle Bewegungsfähigkeit abzielt und nicht nur auf den nahen Rahmen einer einzelnen Sportart. Wir brauchen einen Körper, der robust ist und ungünstigen Körperpositionen standhalten kann, aber auch biegsam und elastisch genug, und das unabhängig von der Sportdisziplin, die wir betrachten. Denn dann haben wir einen Körper geschaffen, der bereit ist zu spielen. Der den Belastungen standhalten kann.

Rehabilitierende Position

Doch die meisten Körper haben bereits ein Leben an Bewegung hinter sich. Daher dürfen wir nicht nur eine präventive, sondern müssen auch eine rehabilitierende Sicht einnehmen. Wir nutzen gewisse urtümliche Positionen nicht, bewegen uns nicht in ihnen und daher gehen sie verloren. Indem wir Menschen wieder in diese Positionen bringen, heilen wir in Mitleidenschaft gezogene Körperteile. Dazu fehlt aber häufig die Bildung, welche Positionen das sind und welchen Effekt sie auf uns haben.

(Körper)-Bewusstsein entwickeln

Ein weiteres Problem besteht in der geistigen Weiterentwicklung. Viele haben bereits eine Bewegungspraxis, die sie schon über Jahre hinweg ausführen. Sei es Fitnesstraining oder eine bestimmte Sportart. Doch den Geist fit zu halten funktioniert nicht dadurch, immer wieder die Bewegungen auszuführen und zu perfektionieren, die er schon kann, sondern er bleibt nur leistungsfähig, wenn wir ihn häufiger neuen Impulsen aussetzen von Bewegungen, die er noch nicht kann. Das birgt das größte Potential für neuronale Veränderungen. Es ist verlockend, nur im Rahmen unserer Sportart zu bleiben, in der wir unsere Fähigkeiten zur Schau stellen können, aber dort befindet sich das niedrigste Potential für geistiges Wachstum.

Wie wir all die angesprochenen Probleme lösen wollen, besprechen wir in unseren

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